Was ist eine Yonimassage?


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Die Yonimassage eröffnet einen Raum, in dem Frauen ihre sexuelle Kraft und deren Möglichkeiten entdecken und erforschen können. Frauen können durch die Massage ihre sexuelle Autonomie zurückerlangen. Sie stellt sie aber auch gleichzeitig vor die Aufgabe ihre Verantwortung für ihre Lust/ Sinnlichkeit, deren Erfüllung und das natürliche Signalisieren ihrer Grenzen und Bedürfnisse zu übernehmen. Darüber hinaus hat die Yonimassage eine heilsame Wirkung, die darin unterstützen kann durchlebte Traumen und Verletzungen zu heilen.

Die Magie liegt in der Achtsamkeit, Langsamkeit und Absichtslosigkeit.
Während der Mann oft das Selbstverständnis von sich hat, er müsse "etwas tun", eine "Leistung" erbringen, ist es das der Frau etwas auszuhalten, hinzunehmen oder sich zurück zu halten.

In der sinnlichen Begegnung mit einem Mann trauen sich Frauen daher häufig nicht zu zeigen oder zu artikulieren was ihrer Lust ein Beitrag ist, ihre Lust mindert oder sogar unangenehm ist. Diese Art von Erstarrung oder Stumm sein kennt wohl fast jede Frau. Für mich ist die Yonimassage eine wunderbare Möglichkeit Frauen darin zu unterstützen wieder in ein Fließen zu kommen, sich in der eigenen Sinnlichkeit auszukennen, sich damit zu gefallen und sich selbst zum Ausdruck zu bringen.

Am wichtigsten ist daher, eine Atmosphäre des Vertrauens und das Gefühl ganz angenommen zu sein. Angenommen zu sein mit der Weichheit und der Lust ,aber auch mit dem Schmerz, der Kompliziertheit und der Verletzlichkeit. Das ist die Basis für tiefe, zelluläre Entspannung: ich darf alles zeigen und betrachten, was in mir ist und auftaucht. Es wird keine Erwartung an mich gestellt, was in mir geschehen sollte. Daher darf sich alles entwickeln und neu entstehen was will. Mein eigener Prozess ist für mich genau der Richtige und darin bin ich getragen und verstanden. Die Masseurin oder der Masseur stellen sich mir zur Verfügung, um mich bei meiner Reise in meinen Körper liebevoll zu unterstützen und zu begleiten.

Innerhalb dieses "Raumes" können viele Frauen erstmals ein Gespür für ihr Frausein im archetypischen Sinne bekommen: z.B. der Welt und ihren Kindern eine nährende Mutter sein, mädchenhafte, spielerische Freundin unter Frauen, sinnliche Verführerin für den Mann, würdevolle Königin ,hingebungsvolle Pflegerin für die Kranken und Verletzen und weise, erfahren, mitfühlend und erwachsen. Aber sie wird auch dem Biest begegnen, das die Konkurrentinnen ausstechen will und das mit ihrer Sexualität Macht ausüben will.

Faszinierend ist, dass sich in der Lust, die auf diesem Nährboden des Getragenseins erwächst oftmals ein tiefer Schmerz oder eine tiefe Trauer zeigen und umgekehrt darauf oftmals wieder eine tiefe Lust erwächst. Als ob das eine durch das andere bedingt und getragen würde.

So geschieht gleichzeitig Heilung und Öffnung durch die Kraft der Sexualität.