Liebe in einem Massage-Institut?


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...damit ist nicht die Frage gemeint, ob sich zwischen der Masseurin/dem Masseur und dem Gast eine private Liebesaffaire entspinnen kann oder darf. Diese Frage ist sehr kontrovers und kann nur individuell entschieden werden - wobei es durchaus auch zu bedenken gibt, dass die einzelnen Institute dazu auch eventuelle Vorgaben haben.

In diesem Abschnitt soll es vielmehr um die Frage gehen, was die kommerzielle Tantra-Massage (kTM) mit "Liebe" zu tun hat: Kann dort Liebe entstehen, wo eine Massage "gekauft" wird?
Kritiker der kTM haben dazu häufig die Meinung: Tantra = Liebe und Liebe ist unkäuflich, daher ist die kTM in den Augen dieser Menschen eine "Mogelpackung". Doch haben sie damit recht?
Nun, es ist eine berechtigte Frage und wir denken, dass die Kritiker zwar nicht pauschal recht haben, aber dennoch einen sehr wesentlichen und kritischen Punkt ansprechen.

Es ist unbestreitbar, dass es gerade bei MasseurInnen, die mit der Massage den Großteil oder sogar komplett ihren Lebensunterhalt bestreiten, herausfordernd ist, wirklich liebevoll mit dem Massagegästen verbunden zu bleiben. Doch in einer Weise gilt dies doch eigentlich auch für ALLE anderen Berufe auf dieser Welt:

Backt ein Bäcker auch noch das tausendste Brot mit Liebe und Hingabe?
Schneidet eine Friseurin auch noch den hundertsten Kunden mit Freude und Individualität?
Begegnet eine Kindergärtnerin auch noch nach 20 Jahren den Kindern mit liebevoller Sorgfalt?
Pflegt der Altenpfleger jeden greisen Menschen - auch noch nach Jahren und Jahren?

Und wenn man genau hinsieht, so kann man doch eigentlich bei jedem Beruf das Argument anführen: "Eine solche Tätigkeit sollte doch nicht gegen Geld getan werden!": Die Pflege von alten und kranken Menschen, die Behütung der Kinder, die Anfertigung von Nahrungsmitteln...
Und doch ist es so in unserer Welt und es ist auch nicht wirklich schlimm, denn Geld IST ein Energieträger. Das einzige, was ihn von anderen Energieträgern unterscheidet ist, dass er unbegrenzt speicherbar ist und daraus ergeben sich große Herausforderungen und nicht wenige Ungerechtigkeiten.

Doch das ist ein ganz anderes Thema - wieder zurück zum Ursprung:
Vielleicht wurde es bei den obigen Beispielen deutlich: In jedem Beruf sollte die Berufung stecken und dies ist auch bei der "gewerbsmäßigen Tantramassage" nicht anders. Unser Vorschlag in Richtung der Massagepraktizierenden lautet hierbei folgendermaßen:

Frage Dich nach jeder Massage: "War es gut?"
Frage Dich nach jedem Massagetag: "War es gut?"
Frage Dich nach jedem Monat in diesem Beruf, ob es gut war,
und frage Dich nach jedem Jahr in diesem Beruf, ob es immer noch gut ist und in der Welt die Liebe mehrt.

Und wenn Du dabei ganz ehrlich bist und genau, wirst Du es frühzeitig fühlen, wenn es Veränderungen braucht oder vielleicht sogar der Zeitpunkt gekommen ist, die berufliche Tätigkeit mal wieder dem eigenen Lebensweg grundlegend anzupassen.

Und dieser Ratschlag gilt im übrigen auch für alle anderen Berufe :-)