Was ist eine Erotikmassage?


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Die Grenze zwischen einer erotischen Massage und einer Tantramassage sind fließend und daher ein wichtiges Thema, da die Erotik ja auch ein wichtiger Bestandteil der tantrischen Massagen sind.

Für uns liegt der Unterschied in der inneren Absicht und nicht in der Moral, da beides eine gleichwertige Berechtigung hat. Wie sich auch schon aus den allgemeinen Texten über Tantra erschließt, liegt das Besondere im Tantra darin, dass die Sexualität des Menschen in seine Gesamtheit wieder miteinbezogen wird.
Das bedeutet zum einen, dass die Erotik ein natürlicher Bestandteil des Menschen ist und Tantra in der heutigen Zeit unter anderem dafür steht, das diese wieder einen natürlichen Platz in unserem menschlichen Miteinander erhält. Das heißt aber auch zum anderen, dass sie nur ein Anteil des gesamten Wesen eines Menschen ist, der eingebettet ist in viele andere Empfindungen, Gefühle und auch einen Weg in die Spiritualität eröffnen kann.

Diese Ganzheit, die im Tantra erfahren wird,
ermöglicht eine facettenreichere,
"vollständigere" Begegnung zwischen zwei Liebenden.

Die Erotikmassage zielt in erster Linie darauf ab, die sexuelle Lust und Freude durch ein aktives Berühren und einen gegenseitigen Austauch zwischen Mann und Frau zu erwecken. In der Tantramassage hingegen liegt der Ansatz in der Hingabe an sich selbst und die Berührungen der Masseurin oder des Masseurs. Wo bei der Erotikmassage von Beginn an die Erweckung der sexuellen Lust im Vordergrund steht, lädt die Tantramassage zuerst dazu ein, sich fallen zu lassen,in sich selbst anzukommen und sich aus diesem passiven Schwebezustand der Sinnlichkeit und Sexualität zu öffnen. Dabei ist der sexuelle Höhepunkt eine Möglichkeit, aber kein Muss. So endet die Tantramassage im besten Falle, mit einem tiefen Gefühl von Ganzheit, Entspannung und Angekommen sein.

Nun ist das Leben bekanntermaßen aber ein dynamischer Fluss und so gibt es natürlich auch hier, zwischen diesen beiden Massagearten, sinnvolle Mischformen. Einerseits hängt die Gestaltung der Massage stark von der eigenen persönlichen Prägung durch den Masseur oder die Masseurin ab.
Andererseits prägt das Bedürfniss des Massageempfängers den Grundklang der Massage mit. So wird eine Erotikmasseurin bei einem Gast, der unsicher und gehemmt wirkt natürlich zuerst beruhigende Massageelemente anwenden und mehr Aufmerksamkeit auf den persönlichen Kontakt richten. Umgekehrt wird eine Tantramasseurin bei einem Menschen, bei dem es um eine Öffnung und Befreiung in der Sexualität geht, sicherlich tendenziell reichlich Feuer in die Massage legen.