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Der meditierende Weise gibt Dir weitere Informationen zu den einzelnen Themen - Gehe einfach mit der Maus über ihn ohne zu klicken. Alle Texte (ausser 'Zum Nachfühlen') stammen von Dirk Liesenfeld.
Heute ist Montag, der 20. Mai 2013.
Aktuell ist es 8:02 Uhr [aktualisieren]
Tages-Meditation

Katzenräkeln: Nimm Dir ein paar Momente um die wie eine Mietzekatze zu räkeln. Gähne dabei ungeniert. Genieße danach, wie die Energie durch Deinen Körper strömt.
Paar-Meditation

Stolz: Sagt euch, wie stolz ihr auf den anderen seid und wofür. Seid ehrlich. Falls euch nichts einfällt, sprecht darüber.
Zum Nachfühlen
"Freundlichkeit beschenkt die Menschen und kostet kein Geld."
Der Maya-Kalender
 | Das heutige Kin ist "Rote Rhythmische Erde" (Nummer 97)
Ganzheit: Das, was in Dir ruft, was Dich zieht, ist die Sehnsucht nach der Ganzheit, nach dem Eins-Werden. Indem Du heute Deine alten Muster erkennen und dadurch durchdringen kannst, wird sich in Dir eine Balance zeigen, ein Weg der Mitte. Beobachte heute ganz besonders, in welchem Verhältnis Du zu anderen Menschen, Tieren und der Natur stehst. Mach Dir stets bewusst: Du bist verbunden mit allem, bist Teil eines großen Ganzen. Jede Erfahrung, die Du machst, will Dir dies aufzeigen. (Dieses Kin ist noch für ungefähr 24 Stunden wirksam) |
Der Mond

 Zur Zeit haben wir zunehmenden Dreiviertel-Mond, das heißt der Mond ist zu 77.7% beleuchtet.
Auf in den Endspurt.
Nur noch 5 Tage steht Dir diese enorme Wachstumskraft des Mondes zur Verfügung. Sollten Dir schon jetzt die Kräfte schwinden oder schon geschwunden sein, so beginne die nächste Mondphase bewusster und achte vor allem auf Deine ungestörte Nachtruhe. Noch immer kannst Du derzeit viel bewirken im Leben und in Dir. Gib nochmal alles, indem Du gerade jetzt keine Kompromisse eingehst und Deinem Herzen völlig treu bleibst.
Noch 05 Tage bis zum nächsten Vollmond, bei dem es dann um Fülle & Ernte geht. Noch 12 Tage bis zum nächsten abnehmendem Halbmond - ab da geht es dann um das Loslassen. Noch 19 Tage bis zum nächsten Neumond - ab hier steht der Neubeginn im Mittelpunkt. Noch 27 Tage bis zum nächsten zunehmenden Halbmond, welcher dann dem Wachstum dient.
Der keltische Jahreskalender
Klicke hier, um die allgemeine Einleitung über die Jahreskreise anzuzeigen oder auszublenden
Wie lebten eigentlich die Menschen bevor es Zentralheizung und Kühlschränke gab? Das ist eine spannende Frage, denn noch bevor es Städte gab, lebte der Mensch in und durch die Natur. Sie schützte und ernährte ihn. Die Menschen lebten im Einklang mit der Natur, der Lebensrhythmus war auf die Jahreszeiten abgestimmt, die Kraft um das Leben zu meistern wurde durch die Naturverbundenheit geschöpft.
Aus dieser Verbindung sind Naturreligionen entstanden, wie z.B. das Keltisch- Schamanische. Verschiedene Zeiten im Jahr, haben einfach unterschiedliche “Qualitäten”. Das haben die Menschen damals intuitiv gewußt. So hat z.B. Ostern eine ganz andere Qualität, als Spätsommer oder gar die Adventszeit. Unsere Urahnen mußten über solche Gesetzmäßigkeiten nicht weiter nachdenken. Sie waren ganz ursprünglich in der Natur beheimatet und später zumindest noch mit ihr tief verbunden und verwurzelt. Sie lebten ganz selbstverständlich in einem natürlichen Rhythmus.
Viele Menschen haben heutzutage diese Wurzeln verloren, die meisten leben ziemlich entfremdet vom Fluß der Natur. In unserer modernen Zivilisation und Leistungsgesellschaft läuft das Leben Sommers wie Winters nahezu identisch ab. Natürlich zünden wir an Weihnachten ein paar Kerzen an und mampfen Lebkuchen. Der Rhythmus der Natur wirkt jedoch viel feiner als das. Gerade Menschen, die in der Stadt leben, haben es dabei besonders schwer im Einklang mit der Natur zu leben. In der Freizeit joggen, oder im Urlaub in die Berge fahren tut der Seele gut - eine wirklich dauerhafte Verbindung zur Natur, die bis in den Alltag hineinragt, schafft das jedoch nicht. Das wird heutzutage immer mehr Menschen bewußt.
Kulturübergreifende Untersuchungen zeigen ein erschütterndes Bild: Je weiter sich eine Kultur von den natürlichen Wurzeln entfernt, umso stärker kommt es zur Sinnleere. Das Geld alleine und der schicke Mercedes an sich machen eben nicht glücklich!
Das statistische Bundesamt meldet jährlich ca. 12.000 Selbstmorde in Deutschland, die Zahl der Suizidversuche liegt nach offiziellen Schätzungen bei über 240.000 pro Jahr! Suizid ist die dritthäufigste Todesursache der 15 bis 45-jährigen Menschen in Deutschland. Dagegen ist in ursprünglichen Ländern wie Afrika, vor allem in niedrigzivilisierten Regionen, Suizid praktisch nicht existent.
Sich wieder in den Zyklus der Natur stellen ist eine Fähigkeit, die wir verloren haben und erst wieder erlernen müssen. Das Keltisch-Schamanische beinhaltet dieses Wissen. Es ist aus der Lebenspraxis unserer Vorfahren entstanden und zeigt eine perfekte Abbildung der mitteleuropäischen Jahresuhr. Es beschreibt die Qualitäten und Herausforderungen jeder Jahreszeit in Zeitabschnitten von ungefähr 6½ Wochen. Es gibt auch ganz praktische Ratschläge für den Alltag, um kraftvoll alle Zeitqualitäten nutzen zu können.
Diese sind - wenn man sie ein wenig "modernisiert" - gerade in der heutigen Zeit wertvoller denn je! Alle 6 Wochen schenkt uns die Natur eine neue Qualität, die wir zu unserem Vorteil nutzen können - oder eben nicht! Wenn sich das Leben mit den Jahresqualitäten synchronisieren, kann wieder eine grundsätzliche Verwurzelung stattfinden. Dies ist die Grundlage für tiefe Gefühle von Verbundenheit, Sinnhaftigkeit und Dankbarkeit.
Viele Elemente des Keltisch-Schamanischen reichen zurück bis in die Frühgeschichte der Menschheit. Der heute bekannte Jahreskalender bezieht sich aus den Überlieferungen der Kelten und Germanen. Der Wechsel der keltischen Jahreszeiten wird dabei durch 8 Zeitpunkte bestimmt. 4 davon orientieren sich am Sonnenstand (Sonnenfeste) und 4 orientieren sich am Mondstand (Mondfeste). Die Datumsangaben sind natürlich nur ungefähre Werte. Die genauen Zeitpunkte ergeben sich z.B. aus den Mondständen. Tatsächlich ist dies in der Praxis aber nicht so wichtig, da es uns ja mehr um die Zeitqualität an sich geht:
21.12. Jul (Sonnenfest)
2.2. Imbolc (Mondfest)
21.3. Ostara (Sonnenfest)
1.5. Beltane (Mondfest)
21.6. Litha (Sonnenfest)
1.8. Lammas (Mondfest)
21.9. Mabon (Sonnenfest)
31.10. Samhain (Mondfest)
Traditionell wurden nur die Mondfeste von den Kelten gefeiert, die Sonnenfeste von den Germanen. Dort wo sich keltische und germanische Traditionen vermischten, wurden beide Kalender zusammengeführt und bildeteten eine wunderbare Ergänzung und Harmonisierung. Während die Mondfeste eher eine mystisch-spirituelle Bedeutung haben, beziehen sich die Sonnenfeste auf den tatsächlichen Beginn der Jahreszeiten.
Konkret heißt das:
Die Sonnenfeste haben eher „männliche“ Qualitäten und Ausrichtungen, wie Materialität, Rationalität, Logik, Verstand und Aktivität.
Bei den Mondfesten stehen eher die „weiblichen“ Qualitäten im Vordergrund, wie Spiritualität, Emotion, Gefühl, Intuition und Passivität.
Beides zusammen bildet eine Polarität, einen ständigen Wechsel im Verlauf des Jahres, untrennbar und perfekt aufeinander abgestimmt.
In diesen Texten geht es weniger um die Jahresfeste an sich und die damit verbundenen klassischen Riten, als viel mehr um die 6½ Wochen, die zwischen den jeweiligen Jahresfesten liegen. Die Jahresfeste geben jedoch hervorragend Einblick in die Qualitäten und Herausforderungen der einzelnen Zeitabschnitte. Nachfolgend erstmal ein grober Überblick, später folgt dann eine genauere Betrachtung der einzelnen Jahresabschnitte:
21.12. Jul
Dunkler geht es nicht mehr - es handelt sich um die längste Nacht des Jahres. Der keltische Jahreskalender fängt mit dem Tod an und nicht mit der Geburt. Das ist kein Zufall. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.
2.2. Imbolc
Ein erster Hauch des neu erwachenden Lebens wird in der Natur spürbar - aber nur für den, der genau hinschaut. Ein guter Zeitpunkt um sich ganz wage und unverbindlich neuen Ideen und Projekten zuzuwenden.
21.2. Ostara
Licht und Dunkelheit sind wieder im Gleichgewicht: Tag-Nachtgleiche. Die Orientierung nach Innen darf sich nun mit voller Leidenschaft nach außen kehren. Die Natur macht es uns vor: Überall grünt und blüht es.
1.5. Beltane
Jetzt geht´s zur Sache. Die Natur strotzt nur so vor Leben und Wachstum und dies ist nun der beste Zeitpunkt um sich voll und ganz in die Welt zu bringen. Wenn nicht jetzt - wann dann?!
21.6. Litha
Heller wird´s nicht mehr - der längste Tag des Jahres. Das Sprießen in der Natur weicht einem Heranreifen. Es wird Zeit wieder mehr Ruhe und Fluß ins Leben zu holen.
1.8. Lammas
Nun beginnt die Ernte. Das Gesäte und Vorangetriebene darf und soll nun geerntet werden. Das Leben beginnt zu enden, der Tod steht vor der Tür. Nun muß eingebracht werden um für den Winter gerüstet zu sein.
21.9. Mabon
Das große Ausatmen. Die Arbeit ist getan, die Ernte eingebracht. Die Zeit der neuen Projekte ist nun endgültig vorbei. Das Licht weicht der Dunkelheit, das Leben spielt sich wieder mehr in den Häusern ab. Ruhe kehrt ein.
31.10. Samhain
Das Leben stirbt. Es ist Zeit nach innen zu schauen, nur noch das zu tun, was wirklich getan werden muß. Dies ist keine Zeit der Veränderung, sondern eine Zeit der Rast und Regeneration. Klicke hier, um den Text über Beltane (noch 7 Tage gültig) anzuzeigen oder auszublendenBeltane (5.Vollmond des Mondjahres, ca. 30.4.)
Die Natur lebt nun in aller Pracht auf. Das zarte Grün Ostaras wird ersetzt durch die kraftstrotzenden Farben und Blüten des gerade beginnenden Sommers. Das Wetter wird wärmer und alle Pflanzen blühen. Nun herrscht ein ausgelassenes Gefühl. Die Tiere des Waldes sind jetzt besonders aktiv und laut. Der Waldboden ist nicht länger braun und karg, denn nun fangen die ersten Maiglöckchen an zu blühen. Die Luft ist lau, die Erde duftet und Mensch und Tier freuen sich darüber, daß die Natur in voller Fruchtbarkeit und Blüte steht.
Das, was an Ostara mit frischem Elan begann, kann und soll jetzt mit voller Energie durchgezogen werden. Dies ist die energiereichste Zeit des Jahres, geiler wird´s nicht! Die Menschen in früherer Zeit, aber auch die Bauern heute nutzten diesen Jahresabschnitt um die Saat auszubringen. Es wurde jede helle Minute des Tages gearbeitet, denn bis zum ersten Kuckucksruf mußte traditionell das letzte Samenkorn in der Erde sein!
In früheren Zeiten war Beltane das Fest der Liebe und der Sexualität, ein Fest aus welchem neues Leben entspringt, in welchem es keine Grenzen gibt, sondern nur die pure Lebensfreude. Die Ehe wurde für eine Nacht aufgehoben und Kinder, die früher aus solchen Verbindungen entstanden, auch wenn diese unehelich waren, galten als gesegnet und wurden als Kinder der Göttin und des gesamten Stammes betrachtet. Es ist übrigens auch die ideale Zeit für frische Paare. Denn zu Beltane werden Probeehen geschlossen, die für ein Jahr und einen Tag gelten.
In den alten Überlieferungen heißt es, daß in dieser Zeit die Wesen des Waldes besonders aktiv sind. Elfen, Trolle und Feen treiben, so heißt es, zu dieser Zeit des Nachts ihren Schabernack mit ahnungslosen Reisenden!
Beltane ist eine kraftvolle Zeit in der es um unser Dasein in der Welt geht. Getroffene Entscheidungen werden nun nicht mehr in Frage gestellt oder gar verworfen. Nun gilt´s: Die Aktivitäten nehmen unverrückbar ihren Lauf. Die Zeit des Mangels, Sparens und Kräfteschonens ist beendet. Geldreserven sollten in neue Projekte fließen, Kraftreserven wollen in die Welt gebracht werden. Energien die nun zurückgehalten werden (sei es Geld, Fähigkeiten oder Ideen) drohen zu versauern und uns kraftlos zu machen.
„Die Natur versorgt uns mit ihren Gaben,
wir müssen nur ins Leben vertrauen.“
Bild des Tages

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