In diesem Blog findest Du interessante Neuigkeiten und Berichte von "hinter den Kulissen".
Das heißt, Einträge von uns, anderen Instituten und "Massage-Interessenten" über alles, was mit den Massagen, Tantra und dem Leben zusammenhängt.
Dieser Blog soll der Verbindung und dem gegenseitigen Verständnis dienen.
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Donnerstag, 21.4.2011 (von Dirk Liesenfeld)
Sachliche Bewertungen ist ein Thema, welches mich immer wieder beschäftigt. Unser Bewertungsforum ist dazu gedacht um eine sachliche, wahre und persönliche Einschätzung über ein bestimmtes Massageinstitut abzugeben. Dabei sind wir jedoch auch immer wieder mal (glücklicherweise nur recht selten) mit "Rachebewertungen" konfrontiert, zum Beispiel:
"Unmöglich was die sich dort leisten - keine Ahnung vom Massieren, keine Ausbildung und so unfreundlich, dass man kotzen könnte."
Was tun, in solch einem Fall? Als erstes prüfe ich nach, ob die Emailadresse existiert, indem ich den Autor der Bewertung kontaktiere. Wenn es eine sogenannte Einmaladresse ist (also eine Emailadresse, die nur für das Feedback angelegt wurde und dann wieder geschlöscht wird), dann ist für mich der Fall erledigt. Ich lösche den Eintrag.
Meist gelingt es mir jedoch auch in Kontakt mit dem Urheber des Eintrages zu kommen und dann schauen wir, ob wir gemeinsam eine gute Formulierung finden können, die nicht mehr pauschalisierend beleidigend ist. Aus dem obigen Beispiel könnte beispielsweise folgende Formulierung erwachsen:
"Ich war am 22.1. im Institut und mir hat die Massage überhaupt nicht gefallen. Es wirkte auf mich, als ob die Masseurin entweder keine Ausbildung oder keine Lust hatte. Als ich sie darauf ansprach bekam ich nur eine unfreundliche Antwort. Schade!"
Außerdem rege ich dann immer an, dass der enttäuschte Gast in direktem Kontakt mit der Institutsleitung geht, denn die sind daran sehr interessiert, solch eine Verstimmung aufzuklären und in den allermeisten Fällen gelingt das dann auch.
Und so steckt da manchmal mehr Arbeit hinter dem Bewertungsforum, als man von außen sieht, damit das Forum eine faires und klares Bild über die Institute abgeben kann, welches dem interessierten Leser die Auswahl "seines" Institutes erleichtert.
Alles Liebe,
Dirk.
P.S. Hier eine Email an einen Autor einer schlechten Bewertung, die ich kürzlich versandte.
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Mittwoch, 6.4.2011 (von Dirk Liesenfeld)
Das Japan in uns ist etwas, was unser Team derzeit sehr beschäftigt.
Was wollen uns die aktuellen Geschehnisse sagen?
Mir, ganz persönlich, sagen sie vor allem eines: Sie lehren mich Demut vor dem Leben im Sinne dessen, dass ich sehr bewusst darüber bin, wie wertvoll diese "unsere" Welt ist, und wie zerbrechlich dieses Lebensgefüge ist, in dem wir alle leben.
Was kann ich also tun um es zu bewahren? Vermutlich nicht viel -in gesamtweltlicher Sicht.
Doch in meiner "kleinen Alltagswelt" gibt es schon einiges, was ich tun kann, damit die Welt ein schöner Ort bleibt.
Und es gibt noch viel mehr, was ich unterlassen kann, damit dieses Gefüge nicht aus dem Gleichgewicht gerät.
Die Arbeit der Tantra-Masseurin, des Tantra-Masseurs sehe ich dabei schon als einen wichtigen Impuls. Wir begegnen in dieser Arbeit vielen Menschen und nicht wenige davon sitzen in einflussreichen Positionen - sogenannte "Manager". Wir haben es also buchstäblich "in der Hand" unsere tantrische Botschaft
wortlos zu übermitteln. Tantra als Botschaft der Liebe und des Mitgefühls und des Eins-Seins mit der Welt. Wenn ich also meine "Dienstleistung" anbiete, so stelle ich mir die Frage: "Mache ich das jetzt "nur" wegen dem Geld, oder "auch", weil ich mich in meiner tantrischen Liebe verströmen will?"
Es geht mir dabei nicht um ein missionieren des Anderen.
Es geht mir dabei viel mehr darum, ob ich in meinem Leben meine hundert Prozent gebe, um die Schönheit und Liebe zu mehren...
Okarada o taisetsu ni,
Diroku.

Freitag, 11.2.2011 (von Dirk Liesenfeld)
Der Menschliche Umgang miteinander ist ein Thema, welches uns oft begegnet.
Viele Menschen gehen mit uns in Kontakt, meist gehören sie entweder zu den Massageanbietern, oder zu den Massagegästen - wir sehen uns da auch durchaus als eine Art "Verbindungsglied". Vor allem in Streitigkeiten zeigt sich dabei immer wieder der oben erwähnte "menschliche Umgang".
Interessant finde ich dabei, dass nach meiner Erfahrung auf inhaltlicher Ebene eigentlich immer Lösungsmöglichkeiten zu finden sind, die für alle beteiligten Parteien gangbar sind. Das, was jede Lösung von Grund auf unmöglich macht, ist dabei seltenst die Inhaltsebene, sondern meist die menschliche Ebene, also die Art und Weise wie die Wünsche formuliert werden.
Bitte mich da nicht falsch verstehen, es darf durchaus auch mal emotional sein, denn auch das ist oft eine wichtige Information. Doch ist es dann eben auch wichtig mit auf dem Schirm zu haben, dass es bei der anderen Partei auch zu Emotionen kommen kann. Als Grundregel des menschlichen Umgangs könnte man sagen: "Je wichtiger mir eine Sache ist, umso mehr muss ich davon ausgehen, dass ich dabei (durch meine eigenen Emotionen) bei der anderen Seite ebenfalls Gefühle auslöse.
Meist handelt es sich bei diesen Gefühlen um Hilflosigkeit, Angst und Enge, die sich aber als Wut und Agression manifestiert. Wut hat die Eigenschaft sich zu vermehren, das heißt jede Wut wird bei der Gegenseite neuerliche Wut erzeugen (hinter der eigentlich ja auch wieder Hilflosigkeit, Angst und Enge steht). Und so schaukelt sich so mancher harmloser Konflikt zum handfesten Streit auf - es sei denn einer der beiden (oder beide) steigen daraus aus.
Aussteigen heißt dabei sich der ursprünglichen Gefühle (Hilflosigkeit,...) bewusst zu werden und mit-zu-fühlen, dass es dem anderen auch so geht. Dann ist wieder ein echter Meinungsaustausch möglich - nicht mehr der Pseudoaustausch, bei dem man sich gar nicht für die Argumente des anderen interessiert. Der "echte" Meinungsaustausch ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Lösung finden will, die allen Menschen dient und eben nicht seine eigene Idee durchdrücken will.
Wenn echte Kommunikation stattfindet, sind stets alle Ebenen beteiligt: Die Argumente genauso wie die Gefühle.
Das ist dann meist sehr berührend, denn nun findet tiefe Verbindung zwischen den Menschen statt.
Wahrhaftig gelebte Spiritualität.
Alles Liebe,
Dirk.
Ergänzung (von Carmen Arndt - Sinnlich und Sanft in Berlin)
Für mich ist Mitgefühl das Wichtigste, was es für mich in jeder Begegnung zu fühlen gilt.
Selbst wenn ich Enge, Hilflosigkeit und Wut in mir spüre, fühle ich, dass genau die gleichen Gefühle in meinem Gegenüber sind, denn das, was in mir ist, steht in Resonanz mit meinem Gegenüber und umgekehrt.
Es ist völlig gleichgültig, wer oder was der Auslöser war - meist reicht ein Blick, ein Wort, eine Handlung - um etwas beim anderen bewusst oder unbewusst auszulösen.
Hinter all dem verbirgt sich das eigene Wollen + Haben wollen (oder nicht-Wollen):
"Ich will dies und jenes - ein neues Kleid, Handy, Auto, Haus..... Ich will mein eigenes Bild über das Leben, welches ich mir kreiere, erfüllt haben..." (Was auch immer hinter dem Wollen weiter als Bild steht, kann jeder für sich selbst überprüfen.) Da wir auf dieser Erde mit anderen Menschen zusammen leben, ist dieses Wollen immer mit den anderen Menschen verbunden - direkt oder indirekt - und ich spüre oft die Tragweite aus meinem eigenen Wollen und erkenne an, dass ich selbst die Ursache für Leid (für mich und andere) bin.
Das einzusehen, dann mit mir selbst im Mitgefühl zu sein und danach erst die Verbindung mit anderen Menschen aufzunehmen, hilft mir - in eine friedliche Kommunikation zu gehen.
Liebe Grüße,
Carmen.

Montag, 13.12.2010 (von Dirk Liesenfeld)
Die Tantra-Massage.de hat sich in den letzten 9 Jahren von einer Werbeplattform zu einem Qualitätssiegel entwickelt. Nach meiner persönlichen Wahrnehmung ist der "Tantra-Massage-Markt" gerade in den letzten Jahren unübersichtlicher geworden. Es gibt nun sehr viele "kleine" Anbieter, die - genau wie die großen Institute - sehr gute tantrische Massage Anbieten; also sinnliche Massagen nach den tantrischen Prinzipien.
Darüber hinaus gibt es auch viele Institute, die eher "Erotik-Massagen" anbieten, oder eben auch das, was man so allgemein "Prostitution" nennt. Auch das ist ein wichtiger Bereich im menschlichen Sozialgefüge, aber eben nicht das, was auf unsere Werbeplattform passt. Herausfordernd wird es dann für uns da, wo letztere Institute sich "Tantra" nennen und dann unserer Plattform beitreten wollen.
Wie gehen wir damit um? Wie finden wir heraus, wie "tantrisch" ein Insitut ist? Was heißt eigentlich "tantrisch"?
Nun,
einerseits gibt es gewisse Killerkriterien:
-
Die Website muss einigermaßen stilvoll sein, die Bilder zum Beispiel nicht pornographisch.
- Das Angebot darf kein Geschlechtsverkehr beinhalten, der Empfänger bleibt passiv.
Doch wichtiger ist für uns das Bewertungsforum und - vor allem - unser Bauchgefühl: Hat das Institut eine "Botschaft" die über eine bloße "sexuelle Befriedigung" hinausgeht? Ist spürbar, dass die Geschäftsleitung bzw. das Team ein Anliegen hat Schönheit, Tantra und Liebe in der Welt zu mehren? Wir nehmen uns viel Zeit um dies herauszufinden, telefonieren im Zweifel mit dem entsprechenden Institut, machen auch immer wieder anonyme "Testbesuche". Eine spannende Arbeit, in der wir viel erfahren und lernen - über Menschen und über Tantra...
Alles Liebe,
Dirk.

Donnerstag, 25.11.2010 (von Dirk Liesenfeld)
Eine Schlichtungsstelle? Ich sehe die Tantra-Massage.de nicht nur als Werbe-Plattform, sondern auch und vor allem als Plattform für einen Austausch und dem gemeinsamen erfahren und weiterentwickeln.
Sehr oft sind wir in diesem Sinne auch eine Schlichtungsstelle, zum Beispiel wie im nachfolgenden Fall, zwischen Gast und Institut. Das ist manchmal gar nicht leicht für uns...
Im Bewertungsforum gab es für eines der "größeren" Institute eine sehr schlechte Bewertung: Einen Stern mit einem recht offensiven Text, der eine bestimmte Masseurin des Institutes namentlich persönlich bewertet: „absolute Anfängerin“, „unfreundlich“, „zickig“, „schlecht“, „unprofessionell“, „Geld verbrannt“ und so weiter.
Wir nehmen solche Bewertungen sehr ernst und informieren die Institute darüber, damit sie dazu eine Stellungnahme abgeben können - denn eines ist klar: Nach solch einer Bewertung wird niemand mehr bei dieser Mitarbeiterin einen Termin machen. Selbst Monate später wirkt solch eine Bewertung nach. Und dennoch: Entspricht sie den Tatsachen, so werden wir sie veröffentlichen, denn dazu ist das Forum da.
Interessant wurde es aber, als mir die Leiterin (nicht die Masseurin) mitteilte, dass sie die ganze Sache sehr seltsam fände, denn aktuell hätte dieentsprechende Masseurin gar keine Massage gehabt. Auch die Masseurin schrieb mir eine längere Email in welcher sie - für mich sehr glaubhaft - versicherte, dass sie nicht wisse, wer dieser Hans (Namen geändert) eigentlich wäre. Sie bat mich die Email an ihn weiterzuleiten.
Gehe mit der Maus über den Briefumschlag ohne zu klicken um diesen Brief zu lesen.
Ich kontaktierte also Hans und bat ihn um Auskunft darüber, wann er bei der Massage gewesen wäre um die Richtigkeit seiner Aussagen zu verifizieren.
Auch bat ich ihn sich mit dem Institut in Verbindung zu setzen, weil die Leiterin ihm einen Gutschein über eine Massage (bei einer beliebigen Masseurin) geben würde, wenn er tatsächlich solch eine unangenehme Erfahrung gehabt hätte. Er lehnte das ab und bestand darauf die Bewertung drin zu lassen.
Einen Termin, wann er bei der Massage gewesen sei, wollte er mir - trotz wiederholter Nachfrage - nicht nennen. Schließlich warf er mir und Sarah vor, dass wir bestechlich wären und Geld von dem Institut bekommen hätten, damit wir die Bewertung löschen. Das hat uns schon getroffen - da versuchen wir zwei Wochen lang die Sache zu klären, scheitern immer wieder daran, dass Hans uns noch nicht mal den Termin nennt und dann werden wir bezichtigt bestechlichzu sein? Mein Bauchgefühl sagte mir zu diesem Zeitpunkt schon längst, dass da irgendwas nicht stimmt. Warum weigert er sich den Termin zu nennen? Warum ist er nicht an einem Gutschein interessiert, wenn Geld ihm offenbar doch wichtig ist („Geld verbrannt“)?
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Warum schreibe ich nun diesen Eintrag?
Nun sicherlich zum einen um Dir - liebe Leserin, lieber Leser
- einfach mal einen "Blick hinter die Kulissen" zu geben.
Zum anderen aber auch um transparent zu machen, was sonst im Halbdunkel schlummert. Manche Dinge sind einfach nicht beweisbar; Habe ich Hans unrecht getan? Ich weiß es nicht. Was ich jedoch weiß ist, dass ich der Masseurin unrecht täte, wenn ich die Bewertung unter diesen ungeklärten Umständen online ließe.
Alles Liebe,
Dirk.
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